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Streiflichter auf die Baugeschichte des ehemaligen Spitalschwestern- hauses
1735 wird das Haus, gleichzeitig mit der heutigen Spitalkirche, neu gebaut. Es dient als Personalhaus der Spitalangestellten und ist im zweiten Obergeschoss unausgebaut. Hier wird vorläufig Korn gelagert. Die nicht erhaltenen Originalpläne stammten aus der Hand des französischen Architekten Joseph Abeille, den man als Berater nach Solothurn gebeten hatte.
1788 bevor die „Soeur grises“ aus Pruntrut hier einziehen, um am Spital die Krankenpflege und die spirituelle Begleitung der Patienten zu übernehmen wird das Haus umgebaut. Die Pläne die heute noch im Archiv der Bürgergemeinde Solothurn aufbewahrt werden, stammen aus der Hand von Gaetano Matteo Pisoni. 1883 wird der alte Waschküchenanbau durch einen zweigeschossigen Neubau mit Flachdach ersetzt. Er dient zur Aufnahme einer mit Kohlen betriebenen Dampfwäscherei. Kleinere Anpassungen im Wohnteil und der Ausbau des 2. Obergeschosses sind weitere Massnahmen des späten 19. Jahrhunderts. 1930 erfolgt der Bau des neuen Bürgerspitals im Schöngrün. Im alten Schwesternhaus werden nun Personalzimmer eingerichtet. 1978 erfolgt die Übernahme durch die vom Kanton beaufsichtigte Stiftung Bürgerspital. 1987 Umbau und Renovation, verbunden mit dem Einbau einer neuen Heizung, ersatzloser Abbruch des westseitigen Anbaus von 1883, neue Böden im Erdgeschoss, Einbau von Nasszellen in die Zimmer. Diese dienen nun Medizinstudenten, die hier eine Unterkunft finden. 2003 Die nur mit einfachstem Komfort ausgerüsteten Zimmer finden zunehmend eine geringere Nachfrage. Die Hotel an der Aare AG übernimmt das Gebäude im Baurecht von der Stiftung Bürgerspital. 2005 Das Hotel an der Aare nimmt den Betrieb auf.
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